Vereinsstatuten

STATUTEN des Vereines TENNISCLUB GÖSTLING A. D. YBBS

ZVR - ZAHL: 288788899

 

 1. NAME,  SITZ  UND  TÄTIGKEITSBEREICH:

Der Verein führt den Namen TENNISCLUB GÖSTLING A. D. YBBS. Er hat seinen Sitz in A - 3345 Göstling a. d. Ybbs, Steinbachmauer 33. Er ist ein überparteilicher, gemeinnütziger und nicht auf Gewinn ausgerichteter Verein.

2. ZWECK:

Der Verein erzweckt die körperliche Ertüchtigung seiner Mitglieder durch die Pflege des Tennissportes.

 

3. MITTEL  ZUR  ERREICHUNG  DES  VEREINSZWECKES:

Der Vereinszweck soll durch ideelle und materielle Mittel erreicht werden.

Als ideelle Mittel dienen: 

  • Pflege des Tennissportes für alle Altersstufen. 
  • Organisation und Durchführung von Tennis-Vergleichswettkämpfen, Tennis-Gedenkturnieren, Tennis-Vereinsmeisterschaften und diversen Tennis-Breitensportveranstaltungen sowie eine         entsprechende Tennis-Förderung des vereinseigenen Nachwuchses.

 

Die erforderlichen finanziellen und materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:

  • Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge.
  • Allfällige Einnahmen von sportlichen Veranstaltungen.
  •  Subventionen aus öffentlichen Mitteln.
  • Spenden, Vermächtnisse sowie sonstige Zuwendungen


4. ARTEN  DER  MITGLIEDSCHAFT:

Die Mitglieder des Vereines gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.

Ordentliche Mitglieder sind solche, die sich voll an der Vereinsarbeit beteiligen.

Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit vor allem durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern.

Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden.


5. ERWERB  DER  MITGLIEDSCHAFT:

Über die Aufnahme von ordentlichen und außerordentlichen Mitgliedern entscheidet das Leitungsorgan (der Vorstand) endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden.

Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgt auf Antrag des Leitungsorganes (des Vorstandes) durch die Generalversammlung.

Vor Konstituierung des Vereines erfolgt die Aufnahme von Mitgliedern durch die Proponenten.

Diese Mitgliedschaft wird erst mit Konstituierung des Vereines wirksam.


6. BEENDIGUNG  DER  MITGLIEDSCHAFT:

Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod, durch freiwilligen Austritt, durch Streichung oder durch Ausschluss. Der Austritt kann jederzeit erfolgen, jedoch muss dieser dem Leitungsorgan (dem Vorstand) schriftlich zur Kenntnis gebracht werden.

Das Leitungsorgan (der Vorstand) kann die Streichung eines Mitgliedes vornehmen, wenn dieses trotz dreimaliger Mahnung länger als ein Jahr mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt hievon unberührt.

Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Leitungsorgan (vom Vorstand) wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten oder wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden.

Die Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus denselben Gründen wie bei einem Ausschluss eines Mitgliedes über Antrag des Leitungsorganes (des Vorstandes) von der Generalversammlung beschlossen werden.

 

7. RECHTE  UND  PFLICHTEN  DER  MITGLIEDER:

Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereines zu beanspruchen.

Das Stimmrecht in der Generalversammlung sowie das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern und den Ehrenmitgliedern zu.

Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereines Abbruch erleiden könnte.

Weiters haben sie die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten.

Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung beschlossenen Höhe verpflichtet.

 

8. VEREINSORGANE:

Organe des Vereines sind die Generalversammlung, das Leitungsorgan (der Vorstand), die Rechnungsprüfer und das Schiedsgericht.

 

9. DIE  GENERALVERSAMMLUNG:

Die ordentliche Generalversammlung findet jährlich statt.

Eine außerordentliche Generalversammlung muss einberufen werden auf Beschluss des Leitungsorganes (des Vorstandes) oder wenn es mindestens 10 % der ordentlichen Mitglieder schriftlich verlangen, und dies auch ohne Angabe eines Zweckes oder eines Grundes.

Sowohl zu den ordentlichen als auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens 14 Tage vor dem Termin schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch das Leitungsorgan (den Vorstand). Anträge zur Generalversammlung sind mindestens sieben Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Leitungsorgan (beim Vorstand) in schriftlicher Form einzureichen.

Gültige Beschlüsse - ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung - können nur zur Tagesordnung gefasst werden.

Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die ordentlichen Mitglieder und die Ehrenmitglieder. Jedes Mitglied hat eine Stimme.

Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit von einem Drittel der ordentlichen Mitglieder beschlussfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlussfähig, so findet die Generalversammlung 30 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf die Anzahl der Erschienenen beschlussfähig ist.

Die Wahlen und Beschlussfassungen in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen die Statuten des Vereines geändert oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen gültigen Stimmen.

Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann, bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter.

Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Mitglied des Leitungsorganes (des Vorstandes) den Vorsitz.

 

10.    AUFGABENKREIS  DER  GENERALVERSAMMLUNG:

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

  • Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses.
  • Beschlussfassung über den Voranschlag.
  • Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Leitungsorganes (des Vorstandes) und der Rechnungsprüfer.    
  • Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und außerordentliche Mitglieder.
  • Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft.
  • Beschlussfassung über Statutenänderungen und die freiwillige Auflösung des Vereines.
  • Beratung und Beschlussfassung über sonstige Fragen, die auf der Tagesordnung stehen.

 

11.    DAS  LEITUNGSORGAN  (DER  VORSTAND):

Das Leitungsorgan (der Vorstand) besteht aus dem Obmann, dem Sportwart, dem Schriftführer, dem Kassier und deren Stellvertreter.

Das Leitungsorgan (der Vorstand), das (der) von der Generalversammlung gewählt wird, hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist.

Die Funktionsdauer des Leitungsorganes (des Vorstandes) beträgt zwei Jahre. Auf jeden Fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Leitungsorganes (Vorstandes). Ausgeschiedene Mitglieder des Leitungsorganes (des Vorstandes) sind wieder wählbar.

Das Leitungsorgan (der Vorstand) wird vom Obmann, in dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter schriftlich oder mündlich einberufen.

Das Leitungsorgan (der Vorstand) ist beschlussfähig, wenn der Obmann und/oder sein Stellvertreter, der Sportwart, der Schriftführer und der Kassier zusammentreten, jedoch müssen mindestens vier Personen des Leitungsorganes (des Vorstandes) anwesend sein. Beschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.

Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Mitglied des Leitungsorganes (des Vorstandes).

Außer durch Tod oder Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Mitgliedes des Leitungsorganes (des Vorstandes) durch Enthebung oder durch Rücktritt.

Die Generalversammlung kann jederzeit das gesamte Leitungsorgan (den gesamten Vorstand) oder einzelne seiner Mitglieder entheben.

Die Mitglieder des Leitungsorganes (des Vorstandes) können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an das Leitungsorgan (den Vorstand), im Falle des Rücktrittes des gesamten Leitungsorganes (des gesamten Vorstandes) an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit der Wahl bzw. der Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.


12.    AUFGABENKREIS  DES  LEITUNGSORGANES  (DES  VORSTANDES):

Das Leitungsorgan (der Vorstand) muss einmal im Jahr seiner Informationspflicht nachkommen. Wenn mindestens 10 % der Vereinsmitglieder eine Information mit Begründung verlangen, so muss das Leitungsorgan (der Vorstand) über die Finanzgebarung und die Aktivitäten des Vereines innerhalb von vier Wochen Auskunft geben.

Dem Leitungsorgan (Vorstand) obliegt die Geschäftsführung, die Leitung und die Vertretung des Vereines. Ihm kommen alle Aufgaben zu, die nicht durch die Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen besonders folgende Angelegenheiten:

  • Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses, der eine Ein- und Ausgabenrechnung sowie eine Vermögensübersicht beinhalten muss.
  • Vorbereitung der Generalversammlung.
  • Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Generalversammlung.
  • Verwaltung des Vereinsvermögens.
  • Aufnahme, Ausschluss und Streichung von Vereinsmitgliedern.
  • Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereines.

 

 13.    BESONDERE  OBLIEGENHEITEN  EINZELNER  MITGLIEDER  DES  LEITUNGSORGANES  (DES  VORSTANDES):

Der Obmann ist der höchste Vereinsfunktionär. Ihm obliegt die Vertretung des Vereines, besonders nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Er führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Leitungsorgan (Vorstand). Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Leitungsorganes (des Vorstandes) fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen. Diese bedürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.

Der leitende Sportwart hat die sportlichen Belange des Vereines wahrzunehmen.

Der Schriftführer hat den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und der Sitzungen des Leitungsorganes (des Vorstandes) sowie der Schriftverkehr des Vereines.

Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereines verantwortlich.

Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereines, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind vom Obmann und vom Schriftführer, sofern sie jedoch Geldangelegenheiten betreffen, vom Obmann und vom Kassier gemeinsam zu unterfertigen.

Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle der Funktionäre ihre Stellvertreter.

 

14.    DIE  RECHNUNGSPRÜFER:

Die zwei Rechnungsprüfer, die keine Vereinsorgane sein müssen, aber keinem anderen Organ angehören dürfen, dessen Tätigkeit ihrer Kontrolle unterliegt, werden von der Generalversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich. Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben die statutengemäße Verwendung der Finanzmittel zu überprüfen und Gebarungsmängel aufzuzeigen. Der Prüfbericht (in schriftlicher Form) muss dem Leitungsorgan (dem Vorstand) innerhalb von vier Monaten vorgelegt werden.

Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

Im Übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen für Mitglieder des Leitungsorganes (des Vorstandes) sinngemäß.

 

15.    DAS  SCHIEDSGERICHT:

In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht.

Das Schiedsgericht setzt sich aus fünf ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, dass jeder Streitteil innerhalb von 14 Tagen dem Leitungsorgan (dem Vorstand) zwei Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit Stimmenmehrheit einen Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind endgültig.


16.    AUFLÖSUNG  DES  VEREINES:

Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Dreiviertelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden, wobei das letzte Leitungsorgan des Vereines (der letzte Vereinsvorstand) die Auflösung der Behörde schriftlich anzuzeigen hat.

Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen. Dieser muss das Vereinsvermögen verwerten, die noch laufenden Geschäfte beenden, Forderungen des Vereines einziehen und die Gläubiger des Vereines befriedigen.

Weiters muss diese Generalversammlung einen Beschluss darüber fassen, wem der Liquidator - nach Abdeckung der Passiva - das verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen hat.

Dieses Vermögen soll, soweit dies möglich und erlaubt ist, der Marktgemeinde Göstling a. d. Ybbs für gemeinnützige sportliche Zwecke zugeführt werden.

 

 

 

 

Göstling/Ybbs, am 28. April 2006